Die SPD spielt Regierung

12/14/2013
Seit eben ist es amtlich, die SPD Mitglieder haben mit großer Mehrheit für den verrat an allem, für das die SPD in ihrer 150 jährigen Geschichte steht, gestimmt und die Machtgeilheit ihrer Führungsclique mit der Entschlossenheit derer, die sich zu kurz gekommen fühlen und jetzt endlich auch mal wollen, gebilligt. Armes Land, arme Partei.

Man kann aber reinen Herzens sagen, sie haben sich selbst dafür eintschieden, in den nächsten vier Jahren  durch Beteiligung an einer vorgeblichen “Großen Koalition” ihre Rumpfpartei in die Bedeutungslosigkeit zu führen. Ihre auserkorenen Ministerdarsteller werden absorbiert von Borg-Lady Angela und mir tut es nicht im geringsten leid. Sie sind profillose Parteikarrieristen ohne Bezug zum Leben des größten Teils der Bevölkerung. Berufspolitker, immer gut und vor allem öffentlich bezahlt, niemals mit den simplen Wahrheiten des Arbeitslebens – man kann nur ausgeben, was man vorher eingenommen hat oder ein Job ist nur solange sicher, wie er finanziert werden kann – konfrontiert, sie werden uns trotzdem die Welt erklären.
Man könnte jetzt einwenden, das ist bei CDU/CSU ähnlich, ist es auch, aber die Union steht für etwas, die SPD ist so opportunistisch profillos, sie steht heute, 2013, für gar nichts mehr, ausser eben für hemmungslose Machtgeilheit und bedingunglsosen Opportunismus, um an die Fleischtöpfe zu kommen.

Bedauerlich, dass die Mitglieder das auch noch stützen.
Neuwahlen wären ehrlicher gewesen und hätten dem Land genützt.